
Was bisher geschah...
Ich durfte schon oft zu Gast sein
bei Lesungen in Schulen - als Botschafterin für die Wichtigkeit des Lesens -
zur Unterstützung von Schulprojekten - bei der Aufführung meines Theaterstücks -
bei Lesenächten - Lesereisen - Generationenlesungen - Festivals
Volksschulen
Alland - Altlengbach - Albrechtsberg - Arnsdorf - Altenburg - Amaliendorf - Biberbach - Böhlerwerk - Deutsch Wagram - Egelsee - Euratsfeld - Fels am Wagram Furth/Palt - Furth/Göttweig - Gemeinlebarn - Gloggnitz - Geras - Gresten - Großmugl - Großgerungs - Gerasdorf - Göstling an der Ybbs - Grafenbach - Grafenwörth Gedersdorf - Gänserndorf - Harland - Herzogenburg - Heidenreichstein - Haugsdorf - Hausmening - Hadersdorf am Kamp - Insersdorf/Getzersdorf - Karlstetten Kirchberg am Wagram - Klosterneuburg/Kierling - Klosterneuburg/Brucknergasse - Kritzendorf - Königsbrunn - Kapelln - Karsten - Kilb - Krems/Stein
Langenlebarn - Leopoldsdorf - Lichtenau - Langschlag - Langenlois - Lassee - Leobendorf - Loosdorf - Lunz am See - Maria Taferl - Markt Piesting - Mailberg Neulengbach - Neustadtl - Nöchling - Otterthal - Obersulz - Obritzberg - Obergrafendorf - Phyra - Perchtoldsdorf - Pfaffstätten - Pottenstein - Prellenkirchen Pottenbrunn - Pulkau - Rosenau - Radlberg - Rossatz/Arnsdorf - Retz - Rohrbach - Röhrenbach - Schwechat I - Seitenstetten - Stattersdorf - Sankt Pölten Grillparzer Sankt Valentin - Sankt Veit an der Gölsen - Sankt Georgen im Steinfeld - Stockerau - Straning - Sigmundsherberg - Ternitz - Tulln - Tulln II - Trautmannsdorf Traunstein - Vestenthal - Wang - Wartmannstetten - Weigelsdorf - Weißenkrichen - Wolfsbach - Wieselburg - Wilhelmsburg - Wieselburg/Nord - Wölbling Wulzeshofen - Ybbs an der Donau - Yspertal - Zwentendorf
Mittelschulen
Theodor Körner III Sankt Pölten - MS Krems Schulzentrum - MS Zwettl
Lesereisen in Volksschulen
Haiming in Tirol - Oberhofen in Tirol
Wies in der Steiermark (Theater im Kürbis) - Pölfing - Brunn - Sankt Martin im Sulmtal - Sankt Ulrich in Greith (Greith-Haus) Sankt Peter im Sulmtal - Wernersdorf - Eibiswald - Sankt Oswald ob Eibiswald
WKS Salzburg
Außerdem
mehrmals bei KIJUBU (Kinder- und Jugendbuch) Festival Sankt Pölten
und diversen Einzelveranstaltungen in Biblioheken, Vereinslokalen und Gemeindezentren
Lesenächte
Lesereisen
Generationenlesung

Generationsübergreifendes Lesen
Ich glaube fest daran, dass Geschichten Menschen zusammenbringen.
Kindern vorzulesen schafft ein Gefühl von Geborgenheit, denn Texte und Illustrationen sind nicht nur informativ, sondern regen auch die Kommunikation zwischen Vorlesenden und Zuhörenden an.
Um Gelegenheit für gemeinsames Lesen vor Publikum zu schaffen, habe ich aus Leo liest,
der Geschichte über die Landeswerdung NÖs, eine Fassung für verteilte Rollen mit
bis zu sieben Personen geschaffen.
Im EVN InfoCenter Theiß konnte die Generationenlesung zur Aufführung gebracht werden -
Es war ein Spaß fürJung und Alt.
Den Part des Lesehasen sollte naturgemäß ein Kind übernehmen,
die Rolle der mütterlichen Agnes eine Dame geeigneten Alters,
für die der Babenbergischen Leopolds (I., III. und V.) beispielsweise der Vater eines Schulkindes,
ein Lehrer oder - im Gemeindesaal - vielleicht auch der Herr Bürgermeister.
Wer und wie viele Personen lesen, kann individuell organisiert werden,
vier sollten es aber mindestens sein.
Besonders Mutige können biespielsweise Hasenohren oder einen Herzogshut aufsetzen,
aber selbstverständlich kommen wir auch gut und gerne ohne solche Accessoires aus.
In Niederösterreich eignet sich die Generationenlesung Leo liest besonders gut als Veranstaltung rund um den Landesfeiertag am 15. November, erzählt sie doch von der Belehnung Luitpolds
mit "ein paar Huben Land beiderseits der Donau" als Ursprung Ostarrichis und weiter von
unseren Leopolds bis zum Ende der Babenberger.
"976 (...) hat die Herrschaft man mir zuerkannt,
von Enns bis Wienerwald ging dieses Land ..."
Durch die aktive Teilnahme von Lesenden mehrerer Generationen, oft vor bekanntem Publikum
aus beispielsweise Schul- oder Dorfgemeinschaften, schlägt diese Lesung immer Brücken:
Von der Vergangenheit in die Gegenwart, von einer Generationen zur nächsten und übernächsten... vom Fremden zum Freund.

Integrationsprojekt:
Woher kommst du? - Wo gehst du hin?
Viele Lehrerinnen und Lehrer sind im täglichen Unterricht mit einer breiten Palette
von Muttersprachen, Nationalitäten, Mentalitäten und Religionen konfrontiert.
Dass Migration in solchen Klassen/Schulen ein großes Thema ist und eine echte
Herausforderung für Lehrende und Lernende darstellt, liegt auf der Hand.
Idealismus und Einsatzfreude sind unentbehrlich.
Als man wegen einer Idee für ein Integrationsprojekt bei mir anklopfte, schien mir der Gedanke "Fragen wir sie doch einfach!", der direkteste Weg zu sein, zu ehrlichen Resultaten zu kommen.
Also regte ich die Führung von Interviews mit erzählfreudigen Schülerinnen und Schülern an:
Über ihre lebensverändernden Erfahrungen (Flucht oder mehrmaliges Übersiedeln),
ihre Lebensrealitäten innerhalb der Familie, im (Schul-)Alltag und im Freundeskreis,
ihre Zukunftspläne, Träume und nicht selten ihre Sorgen.
Überraschend viele Kinder haben sich zum Interview gemeldet.
Sie freuten sich, "interessant genug zu sein", um mit Foto in einem Buch (es wurde ein Büchlein)
zu erscheinen. Manche erzählten in großen Bögen, manche winzige Details. Wenn wir auf ein Thema zu sprechen kamen, das ihnen nicht so sehr behagte (Religion zum Beispiel), verhielten sie sich äußerst unkompliziert.
Selbstverständlich kamen auch die österreichischen Kinder zu Wort und ich war verblüfft,
wie natürlich sie den Umgang mit Klassenkameradinnen und -kameraden "aus aller Welt"
pflegten. Sie wussten einiges über das Leben ihrer migrierten Mitschülerinnen und Mitschüler und berichteten vollkommen ungezwungen über ihre Vorlieben und Abneigungen, auch was die verschiedenen Mentalitäten betraf.
Die Chance, die Komplexität dieses Themenkreises besser verstehen zu lernen, war für mich ein einmaliger Gewinn. Was die Kinder erzählten, war nämlich ebenso wichtig, wie das Wie!
Da wurden die coolsten Typen zu philosophischen Denkern und anfangs schüchterne Mädchen entfalteten sich zu selbstbewussten Gesprächspartnerinnen. - Es war toll!
Ich wünsche allen, mit denen ich gesprochen habe, dass man ihnen stets Interesse und ein offenes Ohr entgegenbringt, dass sie ihre Ziele verwirklichen können und ihre Hoffnungen nicht enttäuscht werden mögen.

Botschafterin für die Wichtigkeit des Lesens vor Eltern in NÖs Volksschulen
Im Rahmen des groß angelegten Leseförderprojektes "Leo liest" durfte ich im Auftrag des
Amtes der NÖ Landesregierung als Botschafterin für die Wichtigkeit des Lesens in mehrals
achtzig Volksschulen Niederösterreichs referieren.
Das Kennenlernen vieler Eltern, Großeltern und Betreuungspersonen und die damit verbundene
Vielfalt an Meinungen war eine große Bereicherung für mich persönlich und für meine Arbeit.
Die Besuche gestalteten sich stets ähnlich:
-Herzlicher Empfang der Frau/des Herrn Direktor/s
-Präsentation der Schulbibliothek und der Empfangsräume
-Kurze Besprechung über die Organisation der Schule und den Ablauf des Abends
Begrüßung der Besucherinnen und -besucher
-Referat Übers Lesen muss man reden mit anschließender Diskussion
Dabei kam viele Aspekte zur Sprache:
Das Leseverhalten und die Leseinteressen der Kinder - dem jeweiligen Lesevermögen angemessene Literatur finden - Schulung der Rechtschreibkenntnisse - Funktion und
sinnvolle Anwendung von Rechtschreibprogrammen - Erweiterung des Sprachschatzes
durch die Präsentation vielfältiger Ausdrucksformen - gut durchdachte Handlungen und die bezüglichen Lösungsvorschläge mitverfolgen - Vorstellungskraft entfalten - kognitive und emotionale Empathie entwickeln und schließlich anregen, über die gesamte Geschichte nachzudenken, denn:
"Bildung kommt nicht vom Lesen,
sondern vom Nachdenken über das Gelesene!"
Carl Hilty

Auszeichnungen
Ein auf Basis meines Buches Leo liest erstelltes Echtzeit-3D-Videospiel
mit dem Titel Leo - Ein Hase aus Niederösterreich wurde im Jahr 2007 mit dem
Staatspreis für Multimedia und e-business in der Kategorie Kultur, Unterhaltung und Spiele ausgezeichnet.
Der Beitrag zum interkulturellen Lernen Woher kommst du? Wo gehst du hin?
wurde vom Bundesministerium für Bildung unter mehr als neunzig Einsendungen
als eines von fünf auszeichnungswürdigen Projekten ausgewählt.
Die Österreichische Dramatikerin und Nestroy-Preisträgerin
LISA WENTZ meint zu ROSA LEBENSLANG:
"Das muss auf jeden Fall hinaus! Das muss gelesen, besprochen und verstanden werden.
Wie unglaublich wichtig dieser Text ist."